Historie

Der Betrieb der Deponie Kapiteltal wurde mit zehn ehemaligen Mitarbeitern der städtischen Müllbetriebe 1978 aufgenommen. Seit seiner Gründung hat sich die ZAK entsprechend der sich ändernden Gesetzgebung kontinuierlich weiter entwickelt. Von Beginn an wurden viele der neuesten technischen Errungenschaften der Abfallwirtschaft im Kapiteltal realisiert.

So entstand im Laufe der Jahre ein Abfallwirtschaftszentrum, dessen moderne Technik kontinuierlich von in- und ausländischen Besuchergruppen besichtigt wird. Die Kaiserslauterer Bürger sind am Tag der offenen Tür regelmäßig überrascht darüber, wie sauber und hoch technisiert ihre „Knaudel“ ist. 

1998 wurde die Deponie, den Gesetzesänderungen 2005 (Technische Anleitung Siedlungsabfall, TASI) vorgreifend, geschlossen. Die Restabfälle aus Stadt und Landkreis Kaiserslautern wurden ab diesem Zeitpunkt entweder mechanisch-biologisch aufbereitet und extern entsorgt oder direkt extern thermisch verwertet. Die Anlagen zur Sammlung und Verwertung der Abfälle traten nun eindeutig in den Vordergrund. 

Ziel ist es, Wertstoffe und Energie wieder zu gewinnen und dem Nutzenkreislauf, den Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes folgend, zuzuführen. Primärenergie soll eingespart, die CO2-Belastung reduziert werden. Ausgeschleuste Wertstoffe ersetzen die ursprünglichen Produktionsrohstoffe.

 

  • 1972

    Abfallbeseitigungsgesetz

  • 1974

    Bundesimmissionsschutzgesetz

  • 1976

    Gründung des Abfallbeseitigungsverbands Kaiserslautern

  • 1978

    Deponiekörper

  • 1985

    Restabfallbehandlung Kaskade

  • 1986

    Abfallgesetz: Es wird erstmals Vermeidung vor Beseitigung vorgeschrieben.

  • 1990

    Grünabfallkompostierung

  • 1991

    17. Bundesimmissionsschutz-verordnung:
    Hohe Emissionsstandards bei Müllverbrennungsanlagen

  • 1996

    Kreislaufwirtschaftsgesetz:
    1. Vermeiden,
    2. Verwertung,
    3. Beseitigung

  • 1997

    Wertstoffhof
    Annahmestelle und Zwischenlager für Sonderabfälle

  • 1998

    Umwelterlebniszentrum

  • 1999

    Windkraftanlage
    Methanisierungsanlage

  • 2000

    Bioabfall-Kompostierungsanlage
    Altholz-Aufbereitungsanlage
    Bauschutt-Aufbereitungsanlage

  • 2001

    30. Bundesimmissionsschutz-verordnung (BImSchV)
    Ablagerungsverordnung

  • 2001/2002

    Mechanisch-biologische Anlagenkombination (MBA):
    Kaskade, Vergärung, Kompostierung

  • 2002

    Gewerbeabfallverordnung (Verwertungsquoten)

  • 2005-2007

    Zusätzliche Mengen Hausmüll aus dem Landkreis Kusel werden in der MBA verarbeitet

  • 2005

    Biomassekraftwerk
    Die Ablagerung von unbehandelten Siedlungsabfällen ist nicht mehr erlaubt!
    Deponieverwertungsverordnung (Einsatz von Abfall als Deponieersatzbaustoff)

  • 2006

    Deponiestilllegung und Profilierung des Deponiekörpers
    Ersatz der Kaskade durch die VM Presse

  • 2007

    Umladestation

  • 2010

    Behandlungsanlage für biogene Abfälle

  • 2011

    ZAK – Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (AöR)
    ZAK-Erlebnistag

  • 2012

    Zweckvereinbarung über die Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Bioabfällen
    ZAK-Erlebniszeit

  • 2014

    „Deponie auf der Deponie“
    Windkraftanlagen der neuesten Generation
    Der neue BOMAG Verdichter nimmt seinen Dienst auf der Deponie auf

  • 2014

    ZAK-Erlebniszeit

  • 2015

    ZAK wird 10. Gesellschafter der GML Ludwigshafen
    Zweckvereinbarung über die Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Bioabfällen mit den Städten Ludwigshafen/Rhein, Speyer, Frankenthal/Pfalz, Neustadt/Weinstraße und Worms sowie den Landkreisen Alzey-Worms, Rhein-Pfalz-Kreis und Bad Dürkheim
    Fernwärme für die SWK
    Biomasse-Kompetenzzentrum
    Sanierung der Brücke
    Sanierung Straßen-/Flächen

  • 2016

    ZAK-Erlebnistag