Windenergieanlagen

Die drei im Jahr 1999 in Betrieb genommenen Windenergieanlagen der Baureihe Enercon E-44 wurden 2014 einem „Repowering“ unterzogen. Diese erzeugen mit insgesamt 9,0 Megawatt Leistung jährlich mehr als 20 Millionen Kilowattstunden Strom. Generalübernehmer ist die Firma Energiequelle GmbH, Investor ist der InvestInvent Wind Energy Fund.

Ein von der ZAK beauftragtes Windgutachten für das Gelände des Abfallwirtschaftszentrums aus dem Jahr 2012 hat dem Binnenstandort in der Westpfalz eine gute Prognose und Windhöffigkeit und somit eine hohe Eignung für die Nutzung der Windkraft bescheinigt. Bei den neuen Windkraftanlagen handelt es sich um den Typ Vestas V112. Während die alten Windräder eine Leistung von 0,6 Megawatt verzeichneten, verspricht das neue Modell eine Leistung von jeweils 3,0 Megawatt. Damit hat sich die Möglichkeit der Stromeinspeisung ins öffentliche Netz  um das Fünffache auf eine Leistung von dann insgesamt 9,0 Megawatt erhöht. Unter Berücksichtigung der prognostizierten Winde wird so genug Strom für die Deckung des Jahresbedarfs von fast 8.000 privaten Haushalten erzeugt. Die Nabenhöhe stieg auf 140 Meter, der Rotordurchmesser auf 112 Meter. 

 

 

Die V112-Anlagen arbeiten dank des außergewöhnlichen Übersetzungsverhältnisses von Rotor zu Generator äußerst effizient. Das hoch entwickelte System zur Sicherstellung der Netzkonformität ermöglicht eine schnelle und leistungsstarke Wirk- und Blindleistungsregelung zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität und garantiert hervorragende Eigenschaften für das Durchfahren von Spannungseinbrüchen im Fall von Netzstörungen. Zudem gewährleistet die hoch entwickelte Leistungselektronik eine stabile und anpassbare Leistung der Windenergieanlage. Zusammen mit einer flexiblen Betriebsstrategie ermöglicht die Leistungselektronik eine Steigerung der Stromproduktion, indem die Windenergieanlage optional bei günstigen Bedingungen zeitweise oberhalb der Nennleistung betrieben werden kann.