PALATIHUM: Bodenverbesserer für mehr Fruchtbarkeit

In den Gärten und auf den Feldern sprießt neues Leben. Das Frühjahr ist aber immer auch die Zeit darüber nachzudenken, welche Düngemittel und Bodenverbesserer auf welchem Boden zum Einsatz kommen.
Kaiserslautern, 12 April 2017

Die Nachfrage nach PALATIHUM-Düngemitteln aus gütegesichertem Qualitätskompost sei bislang höher als das Angebot, freut sich Jan Deubig, Vorstand der ZAK - Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern. Die ZAK produziert als Biomassekompetenzzentrum hochwertigen Qualitätskompost, der seit zwei Jahren unter dem Markennamen „PALATIHUM - Das Qualitätsdüngemittel aus der Pfalz“ vermarktet wird.

Aus Bioabfall stellt die ZAK den gütegesicherten Kompost PALATIHUM B her, den Landwir­te und Winzer auf ihren Landwirtschaftsflächen einarbeiten und Erdenwerke zu hochwertigen Substraten verarbeiten. Aus Garten- und Parkabfällen wird der gütegesicherte Kompost PALATIHUM G erzeugt. Dieser ist für Klein- und Ziergärten sowie für die Mischung von Sackblumenerden hervorragend geeignet. PALATIHUM-Kompost stellt einen hochwertigen, organischen Vollwertdünger dar, der neben der Lieferung von Pflanzennährstoffen auch zur Verbesserung der biologischen und physischen Eigenschaften des Bodens beiträgt. Im Vergleich zu anderen organischen Düngern liefert Kompost die höchsten Mengen an humusreproduktionswirksamen Kohlenstoff, der für eine gute und nachhaltige Humusversorgung und Fruchtbarkeit des Bodens essentiell ist. Humus stellt vor allem eine Nahrungsquelle für viele Bodenorganismen dar. PALATIHUM düngt nicht nur, sondern verbessert den Boden und hilft bei dessen Neubildung.

Auch der Gärtner zu Hause benötigt einen Bodenverbesserer, der einfach zu handhaben ist, den Boden fruchtbar und leicht bearbeitbar macht sowie die Pflanzen mit allen Nährstoffen und Spurenelementen versorgt. All dies leistet PALATIHUM-Kompost und stellt als Alternative zum Torf einen aktiven Beitrag zum Erhalt wertvoller Moorlandschaften dar. Der Fertigkompost wird in feiner bis mittlerer Körnung angeboten. Er enthält höhere Anteile an stabilen Huminstoffen, die als „Dauerhumus" zur Bodenverbesserung beitragen, sowie alle für die Düngung wichtigen Pflanzennährstoffe. Ein weiterer Vorteil: Der Phosphorgehalt von handelsüblichem Pflanzendünger und damit natürlich auch das Risiko einer Belastung des Oberflächenwassers ist etwa 15 Mal höher als bei PALATIHUM-Kompost.

Nachdem die Ausgangsstoffe zur Gewinnung von Strom und Fernwärme genutzt wurden, wird der Kompost hygienisiert. Dieses Material muss mindestens sechs Tage mit einer Temperatur von über 60 Grad erhitzt gewesen sein bevor es als Rohkompost zu so­genannten Mieten aufgeschich­tet wird. Diese Mieten sind im Kapiteltal gut 50 Meter lang, knapp sieben Meter breit und etwa drei Meter hoch. Der Dreieicksmieten-Um­setzer sorgt für die Homogenisierung und Belüftung des Materials. Für die hohe Qualität ist eine permanente Prozessführung in den Bereichen Temperatur, Feuchtigkeit und Durchlüftung erforderlich.

Nach acht Wochen und zwei bis drei Durchgängen pro Woche ist der Kompost fertig für die Feinabsiebung und bereit zur Abholung. Frei von schädlichen Stoffen und absolut natürlich. Übers Jahr rechnet die ZAK mit einer Produktion von etwa 30.000 Tonnen PALATIHUM. Die Kompostherstellung und Energiegewinnung im Lauterer Kapiteltal ist ein Paradebeispiel für einen geschlossenen Stoffkreislauf in der Region. „Wir sammeln Bio- und Gartenabfälle ein, kompostieren diese und gewinnen mit dem Nährstoff neues Wachstum“, erklärt Vorstand Jan Deubig.